Ein Holzofen fürs Haus

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Energiesparhaus KFW 44
Unser Heim

Wir besitzen ein sog. Energiesparhaus, statt einer Ölheizung haben wir eine Kombination aus Luft-Luft Wärmepumpe (Lüftung, Heizung) und fürs Wasser, eine Wasser- Luft-Wärmepumpe. Ich hoffe das ist richtig so. Das heißt die Fenster und die Türen nach außen müssen zu bleiben damit die die Lüftungsanlage nenne wir sie mal so läuft. Gut für Allergiker, den die Luft wird ständig ausgetauscht und gefiltert. Durch spezielle Pollenfilter bleiben die Pollen draußen. Dadurch das die Fenster geschlossen bleiben haben wir kaum Ungeziefer und auch die lästigen Mücken finden keinen Weg herein. Nach nur einem Jahr wohnen mussten wir 4 Nachteile feststellen:

  • die sog. Kühlfunktion! kühlt in 1 Stunde nur gerade 0,1 Grad herunter. Ein Witz. So wie das damals angepriesen wurde dachte ich es handele sich um so was ähnliches wie eine Klimaanlage. Aber leider Fehlanzeige. Damit aber auch das funktioniert steht wirklich in der Bedienungsanleitung:“ Es muss für ausreichend Beschattung gesorgt werden“
  • somit sind wir beim nächsten Punkt, denn dadurch muss im Sommer ständig das Rollo zu bleiben sonst wird es zu heiß drinnen. Bäume haben wir nicht in der Nähe.
  • im Winter haben wird das andere Problem, die Sonne erwärmt zwar am Tag schön das Haus, das es wohlig warm ist. Aber sobald es dunkel wird schafft die Anlage nur mit Müh und Not die Luft auf die notwendigen 18 Grad zu erwärmen damit es noch angenehm ist.
  • viel zu hoher Stromverbrauch.
Olsberg Kaminofen
Unser Schmuckstück

Zum Glück hatten wir gleich einen Kamin mit einbauen lassen. Eigentlich für unseren Holzofen aus der alten Wohnung damit mehr Gemütlichkeit entsteht. Nie dachten wird das wir den auch zur Stromeinsparung bräuchten. Aber Fehlanzeige denn dürfen wir nicht anschließen, da wir einen Kaminofen brauchen, der Raumluftunabhängig ist. Na super wieder Geld ausgeben. Viele schöne sahen wir schon beim www.kaminofen-store.de* leider aber nicht die die wir brauchten. Außerdem überlegten wir uns, ob es wieder ein Holzofen werden soll oder eventuell ein Pelletofen.

Der Holzofen gewann die Überlegung, denn darin kann  jedes Stück Holz verbrennt werden, sogar Kohle und er braucht keinen Strom.  Beim Pelletofen sieht das anders aus. Es können nur die Pellets verheizt werden und der größte Nachteil er braucht wieder Strom. Zumal auch der Hintergedanke war, was ist wenn doch mal der Strom ausfallen würde, dann würden wir nicht nur im Dunkeln, sondern auch im Kalten sitzen. Einen Winter mussten wir mind. noch ohne Holzofen* verbringen, bis wir uns den speziellen Kaminofen leisten konnten. Aber dann war es soweit und wir bekamen unser Schmuckstück. Nun haben wir es jeden Winter schön warm und auch der Stromverbrauch war kein Problem mehr.

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