Dachsanierung nur vom Fachmann

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Altes Dach

Neben unserem hübschen Eigenheim gehört uns seit etwa 1,5 Jahren ein weiteres Haus. Klasse, würde man meinen, etwas was vermietet werden könnte. Schön wäre es, nur ist es leider ist dieses ein Sanierungsfall, besonders was das Dach angeht. Hier regnet es schon Jahre rein. Kein Wunder wenn die Schwiegereltern, denen es vorher gehörte jahrzehntelang daran nichts gemacht haben. Es wurden immer nur dann repariert wenn es wieder mal reinregnete und das auch nicht einmal richtig, Flickerei könnte man es auch nennen.

Nach der neuesten Überprüfung durch den Dachdecker, ist es inzwischen soweit das von einer weiteren Reparatur abgeraten wird. Es bringt nichts mehr, hier hilft nur komplett neu eindecken und das ist nicht ganz billig. Immerhin ist der Dachstuhl noch in einem guten Zustand, aber wie lange noch. Momentan wird die Verbreitung der Nässe im ganzen Haus von Töpfen im Dachboden aufgehalten. Da es dort sehr warm ist trocknet es zum Glück auch ziemlich zügig weg, leider nur auf der Seite des Dachbodens, wo nichts ausgebaut wurde. Hier hat man einen direkten Ausblick auf die nackten Dachziegel. Auf der anderen Seite musste die Verkleidung schon ziemlich darunter leiden. Tja was soll man da machen. Das Haus ist eben sehr alt, 100 Jahre bestimmt, die ganzen Jahre wurde höchstens nur im Innenraum was getan, was ich eher als Verschönerungsarbeiten betiteln würde. Und im Außenbereich eben nichts, dann musste das so kommen.  Im Endeffekt haben wir nun einen wirklich großen Garten mit einem nicht zu bewohnenden Haus. Jedenfalls  für uns.

Ruine
Soweit muss es dann doch nicht kommen

Nach langer Überlegung gibt es für uns nur zwei Möglichkeiten: Ganz abreißen lassen oder entkernen. Der letzte Punkt findet eher unserer Zustimmung, denn hier kann man noch viel mit Eigenleistung selbst abbauen. Allerdings müsste auch hier dringend das Dach neu aufgebaut werden, sonst hat das keinen Sinn.  Ob es sich überhaupt noch rendiert, da müssen wir uns bei einen Fachmann am besten Altbausanierung befragen. Sollte die Grundsubstanz noch gut in Schuss sein, dann wäre eben der nächste Schritt das Dach und das überlassen wir lieber den Spezialisten. Denn die haben die Erfahrung und das nötige Equipment dafür. Zudem wissen sie auch wo man schnell Geräte ausleihen kann z.B beim GL-Verleih für Arbeitsbühnenvermietung*. Die Arbeitsbühne wird im Dachdeckerbereich meist als Montagehilfe genutzt, kann aber auch als Ersatz zu einem festen Gerüst oder Kran dienen, denn die mobile ist  flexibler einsetzbar und meistens auch kleiner. Beim unserem Dach macht das deswegen schon Sinn, weil ein Kran gar nicht durch unsere Einfahrt passen würde. Mit einer Arbeitsbühne sind notwendigen Ziegel schneller dort wo sie hingehören.

Mal sehen was da auf uns zukommen wird. Erst einmal wird dieses Jahr der Fachmann hinzugezogen, was der dazu sagt und dann treffen wir unsere endgültige Entscheidung. Aber auch ohne diese Entscheidung haben wir noch genug zu tun auf diesem Grundstück.

Was würdet ihr mit einem Sanierungsfall machen? Abreißen oder Entkernen? Würdet ihr die Dachsanierung selber übernehmen?

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