Fertighaus liegt im Trend

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Laut einem alten Sprichwort „solle man das erste Haus für seinen Feind, das zweite Haus für seinen Freund und das dritte Haus für sich selbst bauen“ Nach meiner Interpretation ist damit gemeint, das wenn einem Fehler beim Bau unterlaufen, dann macht man sie beim dritten Haus nicht mehr, denn das ist schließlich für sich selbst. Irgendwie muss ich diesem Sprichwort doch recht geben  Im eigenen Haus finden sich so manche Dinge, die man doch besser anders gemacht hätte, besonders in der Planung. Wobei wir eigentlich nicht viel Planung hatten, den unseres ist ein Fertighaus und wurde nach einem bereits vorgefertigten Plan vom Hersteller erbaut. Nur einige wenige Handgriffe wie das Malern, Fliesen legen haben wir selbst übernommen. Welches Haus für wen am Besten geeignet ist, muss man aber dennoch für sich selbst entscheiden.

Energiesparhaus KFW 44
Unser Fertighaus

Über die neuesten Trend im Sektor Hausbau, darüber gibt uns das Online Magazin nzz-online* Auskunft. Laut diesem liegt der Trend eindeutig beim Fertighaus. (Wusste gar nicht das wir doch so modern sind) Der Bau eines Fertighaus geht schnell und erspart dem Bauherren unnötige Laufarbeit zu den verschiedensten Handwerker. Es ist eben alles aus einer Hand, was Vorteile haben kann falls Mängel auftreten sollten. Selbst die Küche und das Bad kann man über die Hersteller der Fertighäuser beziehen. Das einzige was am Anfang jedoch eine schwierige Entscheidung bedeutet, welcher Fertighaushersteller einem schließlich zusagt. Zur Entscheidungsfindung dienen daher Musterhaussiedlungen. Hier finden sich die verschiedensten Hersteller an einem Fleck und die Häuser können besichtigt werden. Am Schluss ist dann auch wieder der Preis ausschlaggebend, ob sich die Hausträume mit dem eigenen Budget vereinbaren lassen.

Aber auch wenn es aus einer Hand kommt, ist Kontrolle wichtig. Wie wir feststellten schon beim Bauplan des Hauses, da wir doch ein paar kleine Änderungen hatten: Die Wohnaufteilung wurde gespiegelt, das Bad wurde größer und statt einem geschlossenen Keller gab es nun einen offenen, da es nach Gemeindebestimmungen nicht erlaubt war.  Da eben Architekten auch nur Menschen sind, können denen auch Fehler unterlaufen. Mehrere Augen sehen doch besser und wir hätten den Bauplan doch noch besser inspizieren müssen. Dann wäre uns beispielsweise aufgefallen das der Keller als Wohnkeller ausgewiesen wurde, anstatt eines ganz normaler Keller. Oder das die zwei nebeneinander liegenden großen bodentiefe Fenster im EG und offen Keller nicht zu öffnen sind, nur die angrenzende Tür. Dadurch ergeben sich besonders im EG nun kleine Problemchen, wie dem Fensterputzen, da wir eben auch keinen Balkon haben. Dieser sollte bei einem offen liegenden Keller eigentlich dann mit eingeplant werden. Da wir von Anfang an aber keinen wollten und wir der Meinung waren die Fenster wären komplett zu öffnen entschieden wir uns dagegen. Tja und nun wird zum Fensterputzen eine große Leiter ans Haus gestellt.

Was würdet ihr besser machen an eurem Haus, wenn ihr die Möglichkeit hättet ein zweites bauen zu können? Käme für euch auch ein Fertighaus in Frage?

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